Kurzgeschichten

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Lach- und Sachgeschichten, kurz und abgeschlossen oder auch lang und fortgesetzt.

Ethics of Monitoring

One thing that has become increasingly complicated during those last years is monitoring and surveillance in networks. And I’m not talking big surveillance Edward Snowden style but the kind of surveillance that is not only possible but most likely actively going on in most business networks nowadays. Not because it’s absolutely vital or needed, but because it can be done. Most administrators are a curious bunch and technology fascinates them. And that’s no big deal – unless that curiosity goes a bit crazy with modern possibilities of course. Or if that curiosity meets an especially nosy manager or business security […]

Kapitel 4 – Fachleiter

Es ist an der Zeit, den geschätzen Leser und die ebenso geschätzte Leserin mit den bisher unbekannten Wesen bekannt zu machen, die meine weitere Ausbildung und die Geschichte dieser Ausbildung prägend begleiten werden. Die Rede ist von den Fachleitern. Oder, geschlechtsneutral, den Fachleitenden. Für das Fach Englisch tritt an: Herr Kwien. Herr Kwien ist ein Mann mittleren Alters, der bis auf seltenste Ausnahmen niemals von seinem Anzug getrennt zu sehen ist. Dieser Anzug ist, wie es der Anstand gebietet, zu jeder Zeit in einem Blauton gehalten und komplettiert durch einen leicht zu hoch sitzenden, schwarzen Gürtel, ein weißes, generisches Hemd, […]

Kapitel 3 – Aufnahmerituale

Einige Tage später (weiterhin kein DHL-Express) erreichte mich ein erneuter Brief. Das Land persönlich teilte mir mit, dass ich in den „Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Gymnasien“ aufgenommen worden war und dass man mir eine Schule 35km entfernt von meinem derzeitigen Heimatort zugewiesen habe. Hätte schlimmer kommen können, zumindest musste ich nicht umziehen. Jedoch brauchte ich nun dringend ein Fahrzeug, denn immerhin musste ich die 70km täglich pendeln und zudem zweimal wöchentlich auch im Studienseminar erscheinen,

Kapitel 2 – Beim Gesundheitsamt

Eine glückliche Fügung des Schicksals, die Götter schienen mir hold, ermöglichte es mir, bereits am darauffolgenden Donnerstag einen Termin beim Gesundheitsamt wahrnehmen zu dürfen. Auch von diesem Ort, den der Durchschnittsbürger Max Mustermann tunlichst zu meiden sucht, hatte ich bereits abenteuerliches gehört. Doch meine Entscheidung, das Referendariat anzutreten, möge als Beleg dafü ausreichen, dass ich mich nicht von solchen Mythen und Übertreibungen einschüchtern lasse. Mutig, pünklich und frohgemut ging ich an besagtem Donnerstag zu besagtem Amt.

Kapitel 1 – Einleitung

Es begann mit einem Telefonanruf. Nein falsch. Um ab ovo zu beginnen, müsste ich damit anfangen, dass ich eines Tages einen Ablehnungsbescheid in meinem Briefkasten vorfand. Man informierte mich mit selbigem, dass eine Zulassung zum Referendariat leider zu diesem Zeitpunkt aufgrund astronomisch hoher Bewerberzahlen, von denen schon das Maximum angenommen wurde, das man dem überarbeiteten Personal des Studienseminars zumuten kann, eine Zulassung für mich nicht möglich sei. Ich möge mich deswegen nicht grämen, sprach es weiterhin, immerhin könne ich es gerne erneut versuchen und man bekomme ja auch Wartepunkte angerechnet, mit deren Hilfe könne man sich wiederum mit der Zeit […]