Dichterisches

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Verdichtet, gedichtet und erdichtet.

Drang

Es ist ein Nagen, irgendwo im Hinterkopf. Wie … ein unbefriedigtes Bedürfnis. Klar, man kann es ignorieren. Eine Weile. Tick Tack. Es ist wie ein stilles Haus. Bei Nacht. Der Geräuschteppich des Tages liegt darnieder. Im Flur steht diese Standuhr, die man irgendwann auf dem Flohmarkt mitgenommen hat. Mit diesem Pendel. Whoosh, woosh, tock. Es ist das einsame Atmen, das laut scheint, aber nicht über die Großvateruhr hinweg täuschen kann. Ah. Es zieht in alle Richtungen, oben, unten, links, rechts, nach innen von außen, nach außen von innen. Unbestimmt. Du möchstest gerne, weißt nicht. Willst, aber kannst nicht. Tust, aber […]

Blätter

Die ersten Blätter wachsen wieder und alles beginnt von vorn. Während sich der Winter wieder geschlagen gibt, fängt das Wachsen und Blühen von vorne an und irgendwie ist es wie so viele Male zuvor. Doch keins der Blätter ist am selben Ort und es ist nicht mehr die selbe Zeit. Du bist nicht derselbe und ich bin nicht derselbe und nichts ist an dem Platz, an dem es zuvor einmal war. Eigentlich hat nichts seinen Platz.