Archiv für den Monat: Juni 2008


Stillstand und Stille

Manchmal braucht man sie, die Pause zwischendurch. Die Minuten, Stunden, vielleicht Tage, wo es still ist, wo nichts geschieht. Wo man im Dunkeln liegt und der Stadt lauscht, wo Musik von der Straße herauf dringt, weil ein Auto wegen der sommerlichen Wärme die Fenster offen hat, während es an der Ampel wartet. Wo softe, tief tönende Dancehallbeats von unten herauf kriechen und die sprachliche Mixtur, die das Patois darstellt die einzige Stimme oder Art der Konversation ist, die man vernimmt. Diese Minuten, in der nur die Stimme des Sängers – oder MCs – über die Straße wabert und die Hauswände […]