Verrückt

Entwurf, Zeitpunkt nachts.
Man erwarte kein Meisterwerk, Draft 1.

 

Es hüpft die Straße entlang über nackten Asphalt und es hoppelt und holpert und hüpft und es ist so verrückt.

Es springt auf den Rasen, rast wie die Hasen, hastet vom Rasen ins Unterholz, verrückt, verrückt.

Es rauscht durch die Blätter und zwängt sich durch die Zweige und raschelt und knistert und schlägt Haken um Bäume.

Erhebt sich in die Luft und springt in die Träume. Treibt, segelt, schwingt sich auf und ab, fliegt auf dem Föhn durch tiefschwarze Nacht.

Drunten im Haus wird ein Stuhl verrückt und er auch.

Über ihm fliegt es durch die Gegend, lässt sich den Wind durch die Arterien und Venen wehen und scheint zu lächeln und hüpft.

In den Schornstein, durch das Kaminfeuer, heißes Fleisch hüpft und hüpft und springt in den gähnenden Mund der sich fast verschluckt. Und er schluckt.

Und er fühlt sich ganz verrückt, ganz verrückt, ganz verzückt.

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